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  • 25. Mai 2012

    25.05.2013 | 04:30 | alle tage | kommentieren

    Heute vor einem Jahr war ein wunderschöner Tag. Strahlend warm, klar, sonnig. Die Luft so unverbraucht und frühlingshaft. Ein Tag wie ein Mörikegedicht. Ich ärgere mich, dass wir kein Foto aus dem Kreißsaal heraus gemacht haben. Die riesenhaften Buchen standen in frischem Grün vorm Fenster und raschelten leicht im leise gehenden Wind. Das Fenster stand die ganze Zeit über offen. Es war wirklich wunderbar. Ich war froh, endlich im Kreißsaal zu sein, hatte ich doch 1,5 Tage regelmäßiger Wehen hinter mir. Meine Hebamme war bei uns und ich hatte keine Angst. Dieses Kind wollte jetzt raus und das war auch gut so.

    Ich hatte um halb fünf eine Fledermaus beim Heimkommen beobachtet. Die Rollladen im Wohnzimmer waren unverschlossen und die Dämmerung hatte längst eingesetzt, da flog ein kleines schwarzes Etwas wiederholt gegen den oberen linken Fensterrahmen. Immer wieder drehte es im Garten eine Runde, um dann wieder vor den Fensterrahmen zu stoßen. Irgendwann hatte es mit seinem Landeanflug dann Glück. Und so verschwand die kleine Fledermaus in unserem Rollladenkasten. Aber mit der nächsten heranrollenden Wehe verschwand auch dieses Ereignis aus meinem Kurzzeitgedächtnis und machte dem Schmerz Platz. Erst später habe ich mich wieder daran erinnert und natürlich wollte mir da zuerst keiner glauben.

    Ich hatte den Sonnenaufgang beobachtet und war froh, als es endlich Morgen war, so dass wir wie verabredet mit meiner Hebamme zum Krankenhaus aufbrechen konnten. Es sollte dann doch noch bis halb 12 dauern, bis wir dort ankamen.

    Ich war vollkommen unbefangen. Ich ahnte noch nichts von falsch gesetzten Anästhesien, von nicht wirkenden PDAs, von ungewollten Kaiserschnitten. Von Un(ter)besetzung wegen langer Feiertagswochenenden. Von lebensbedrohlichen Blutungen. Von Nachwehen ohne Schmerzmittel, dafür mit umso mehr Wehenmitteln. Von Todesangst. Von AusgeliefertSein. Von Hilflosigkeit und Ohnmacht. Von Notoperationen. Von Intensivstation und Bluttransfusionen. Von Schmerzen. Von Schmerzen. Von Schmerzen.

    Von unendlich vielen Antibiosen. Von ständig versagenden Venenkathetern. Von vergessenen Tupfern. Von unfreundlichem Krankenhauspersonal. Von Lärm. Von Schlaflosigkeit. Von wunden Brustwarzen. Von blutigen Brustwarzen. Von blasigen Brustwarzen. Von Milchstaus. Von Brustentzündungen. Von Fieber. Von Erschöpfung. Von Müdigkeit. Von Lebensmüdigkeit. Von der nicht enden wollenden Suche nach Hilfe.

    Ich ahnte nichts. Und das war gut so. Noch war es ein wunderschöner Tag. Der schönste Tag meines Lebens. Der schrecklichste Tag meines Lebens.

     

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