14.12.2019 | 16:00 | alle tage | kommentieren
Ich freue mich über alle, die nach unserem Vortrag ‚Plastikfrei leben – geht das?‘ auf meiner Seite gelandet sind. Herzlich Willkommen!
Das Handout mit allen vorgestellten Rezepten und hilfreichen Links findest Du hier.
Alle nachhaltigen Themen findet man in der Kategorie welt retten. Wenn Du speziell nach Inhalten zum Plastikverzicht suchst, gib in das Suchfeld oben links (hinter der Lupe) ‚Plastik‘ ein oder folge diesem Link. Schon erscheinen alle Artikel mit diesem Begriff.
Reichhaltige Informationen zum Thema Plastik bietet auch der von BUND und der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebene Plastikatlas 2019.
Viele Infos zum Thema Ökostrom gibt es auf dieser Seite, wenn Du im Suchfeld ‚Ökostrom‘ eingibst oder diesem Link folgst.
01.01.2018 | 21:06 | welt retten | kommentieren
Ich las gerade ‚Fragen Sie nicht, was 2017 Ihnen gebracht hat. Fragen Sie, was Sie 2017 gebracht haben.‘
Na dann. Ich habe dem Jahr 2017 weniger Müll und mehr Nachhaltigkeit gebracht. Weniger Einweg-Plastik. Ich habe meine Stimme bei zwei Wahlen abgegeben. (Und ich habe mich über den Umgang mit den abgegebenen Stimmen enorm geärgert.) Ich habe die VW AG verklagt. Ich habe Freundschaften gepflegt. Viel Zeit mit den Kindern verbracht. Weniger Ärzte getroffen – 2017 war das erste Jahr ohne Krankenhaus für Baby A. Ich habe unser Konsumverhalten hinterfragt und angepasst. Das hat Spaß gemacht und da bleibe ich dran.
Das hier kaufe ich nicht (mehr):
Einkauf
Lebensmittel


Badezimmer


Küche

Putzen
Gesundheit

Feiern

Energie
Die Liste ist bestimmt nicht vollständig und sie wird sicher im Jahr 2018 noch länger. Plastikfrei leben ist unmöglich. Plastikfrei leben ist einfach. Beide Aussagen stimmen. Vollkommen plastikfrei wird es nicht gehen, denn natürlich enthalten mein Notebook und mein Telefon Plastik. Unser Auto, unser Fahrrad, unsere Stromleitungen: Alles ist mit Plastik versehen. Aber auf Einwegplastik zu verzichten ist möglich und den Haushaltsmüll zu reduzieren ist ebenso möglich. Man muss ja nicht alles perfekt machen, aber jeder Schritt in die richtige Richtung zählt. Was wollt ihr 2018 bringen?
30.08.2013 | 12:16 | alle tage | welt retten | kommentieren
Wäre Frau Kraft Kanzlerkandidatin, wüsste ich schon, wen ich wählen würde. Es sind noch 3 Wochen und ich bin mir nicht sicher. Der Peer… Das will ich mir nicht mal vorstellen müssen.

Auf dem Weg zum Kindergarten komme ich jeden Tag mit der Bakfiets und Baby A an folgenden Plakaten vorbei.

Scheiß Lobbyverein. Hat da jemand geschrieben. Nur einen Tag nach Aufstellen des Plakats. Ich war’s nicht. Ich schwör‘! Dabei hat mich das Brüderlein schon sehr gereizt, als wir daran vorbeifuhren. Aber ich hätte so geschrieben, dass man es auch von Weitem gut hätte lesen können.

Und auf dem Röring-Plakat steht sowas wie ‚Tierquäler wählen‘. Das bezieht sich auf die 944 verendeten Schweine, die am 23. Juli in Vreden starben, weil im Maststall die Lüftungsanlage ausfiel. Die Ställe sind so dicht, dass dann keine Frischluft mehr reinkommt. Die Alarmanlage, die in einem solchen Fall ausgelöst werden sollte, war leider ebenfalls defekt. Der Bauer kam also morgens in den Stall und fand seine Tiere tot.
Der eigentliche Skandal ist, dass tausende Tiere auf so engem Raum gehalten werden und nie das Tageslicht sehen.
Und jetzt das pikante Detail: Der Bauer und Schweinebesitzer ist der Sohn des CDU-Kandidaten Röring, seines Zeichens Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes. Ob die Sache wohl deshalb erst einen Monat später an die Öffentlichkeit kam?
Spannend auch, dass die Tierkörperbeseitigung (ist das nicht ein tolles Wort?!) dem Steuerzahler anheimfällt. Um hier ganz korrekt zu bleiben: 90% der Kosten übernimmt der Steuerzahler. Ist das nicht toll?! Genauso wie sich die Atomindustrie die Gewinne einstreicht und den Müll dem Steuerzahler überlässt macht es die Agrarindustrie also auch.

Gestern waren wir noch auf ‚unserem‘ Biohof. Die Schweine dort stehen an der frischen Luft. Da braucht es keine Lüftungsanlage. Natürlich sind das auch nicht annähernd 1000 Tiere. Ich schätze mal so zwei Dutzend.

Ich weiß auf jeden Fall schonmal, wen ich NICHT wähle. Nach dem Ausschlussprinzip kann man ja auch vorgehen. Und weil man ja irgendwo mit dem Informieren anfangen muss, habe ich gerade den Wahl-o-mat bemüht. Kurzweilig und einfach. Schön umgesetzt.

Man kann sich bei der Auswertung die Stellungnahmen der einzelnen Parteien zu jeder These ansehen. Das finde ich ganz hilfreich.
Und um die Frage von Frau Landgeflüster zu beantworten: Ich denke noch häufig an Fukushima. Ich denke daran, dass bei uns immer noch 9 Reaktoren laufen. Der nächste ist 80 km entfernt. Was sich irgendwie nicht nach ‚Ausstieg‘ anfühlt. Komisch. Ich denke an Asse. An die Atommüllzwischenlager. Und ich denke, dass es endlich die Einsicht geben muss, dass es kein Endlager geben kann. (Hört sich Endlager nur in meinen Ohren wie ‚Endsieg‘ an?) Niemand ist in der Lage weiter als zwei Generationen im Voraus zu planen. Wie sollte man da ein Endlager einrichten können? Die Suche nach diesem ist nur der verzweifelte Versuch, einer schwierigen Entscheidung aus dem Weg zu gehen.
Ich denke an den Braunkohletagebau, der immer noch stattfindet. Wie ist das möglich? Ich denke an den Neubau von Kohlekraftwerken. Wo bleibt die Energiewende? Ich denke an Erdgasförderung. An Fracking. Das macht mir Angst.
Was jeder einzelne tun kann ist klar: Zur Wahl gehen. Und den Stromanbieter wechseln.
Update 18:00 Uhr: Das CDU Plakat ist ausgetauscht worden. Mal sehen, ob sich der Wahlslogan über Nacht wieder um ein paar Schweinereien erweitert.
15.03.2013 | 08:54 | alle tage | baby a | kommentieren
Und zack! Ist schon wieder Freitag. Ich weiß echt nicht, wo die Zeit immer bleibt.
04:00 Baby A macht ‚Ääh!‘. Ich wache auf. Ich lausche angestrengt. Nix. Baby A scheint wieder eingeschlafen zu sein. Das versuche ich auch. Es funktioniert nicht.
04:30 Ich schaue auf den Wecker. Kann nicht schlafen. Ich lausche auf Geräusche. Nichts zu hören. Vielleicht das leise Rauschen der Heizungsanlage. Aber das kann auch Einbildung sein. Ich denke an den Lärm im Krankenhaus. Dort konnte ich auch nie schlafen. Hier aber sollte ich schlafen können. Ist doch alles ruhig. Ich denke an den Kaiserschnitt. Das sollte ich nicht tun. Aber die Gedanken lassen sich nicht aufhalten.
04:45 Das Baby sagt ‚Äääh!‘. Ich schlage die Decke zurück. Ich lausche. Nix. Ich decke mich wieder zu. Hmpf.
05:10 Ich bin fast eingeschlafen, als das Baby ‚Äääh!‘ macht. Diesmal denke ich gar nicht ans Aufstehen. ‚Du schläfst ja sowieso wieder ein!‘, denke ich trotzig. So ist es.
05:57 Das Baby ist ausgeschlafen. Es schreit. Ich fühle mich gerädert. Kann nicht aufstehen. ‚Jetzt‘, denke ich, ‚könnte ich sicher gut einschlafen.‘ Ich bleibe liegen. Thorsten Thorstensson wird wach. Ich klage über Schlaflosigkeit. Thorsten Thorstensson steht auf und macht Licht im Kinderzimmer. Baby A beruhigt sich trotzdem nicht. Thorsten Thorstensson steht auf und belustigt Baby A. Geht duschen. Macht Frühstück. Ich schlafe. Endlich.
07:30 Thorsten Thorstensson weckt mich. Die Sonne(!!) scheint. Wir frühstücken. Baby A hat seinen Milchbrei schon auf, es isst noch ein paar Stückchen Brot. Ich räume den Tisch ab, schalte die Spülmaschine ein, nachdem ich auch noch ein paar Plastikspielzeuge von Baby A hineingeräumt habe. Ich wickele Baby A. Es ist total kooperativ. Lässt sich von ‚Ein Männlein steht im Walde‘ ablenken. Anschließend von ‚Head, shoulder, knees and toes‘. Dann von ‚Kopf, Schulter, Knie und Zeh‘. Dann singe ich noch ‚Erst kommt der Sonnenkäferpapa‘. Das genießt es sichtlich. Es folgen ‚Zeigt her eure Füße‘.
Eigentlich singe ich den ganzen Tag vor mich hin, wenn Baby A bei mir ist. Besonders gern mag es ‚Vor dem Hause auf dem Platz‘. Es freut sich schon immer, wenn ich nur die Hand flach ausstrecke, bevor ich überhaupt angefangen habe zu singen und quietscht dann, wenn die Katze kommt. ‚Rommel di Bommel, die Katze schlägt die Trommel‘ findet es auch super. Vielleicht, weil auch hier eine Katze vorkommt?
08:30 Thorsten Thorstensson entschwindet zum Frisör. Er muss heute erst um 10 anfangen zu arbeiten. Ich gehe mit Baby A zu den Großeltern. Dort bekommt es noch ein paar Stückchen Brot und spielt dann dort im Laufstall.
09:20 Thorsten Thorstensson ist vom Frisör zurück und verabschiedet sich zur Arbeit. Vorher will er noch Babyklamotten bei den anderen Großeltern abholen. (Die haben eine Bekannte, die einen Enkel hat, der ein halbes Jahr älter ist als Baby A. Wenn man an dieser Stelle erwartet, dass die anderen Großeltern für die Babyklamotten als Sponsor auftreten, hat man sich schwer getäuscht. Die Klamotten waren bisher immer super gut erhalten (weil für das andere Baby neu gekauft) und erschwinglich.) Baby A und ich winken ihm am Fenster hinterher. Baby A hat wieder eine rote Wange. Ich bringe es ins Bett.
Ich muss noch eine überfällige Rechnung bezahlen. Ich versuche, nachzuvollziehen, warum ich die noch nicht bezahlt habe. Per Mail habe ich die Rechnung nicht bekommen und in meinem Rechnungsordner ist sie auch nicht. Vielleicht habe ich sie mit der Verpackung entsorgt? Wenn ich keine Rechnung auf Papier bekomme, gehe ich immer davon aus, dass ich schon im Voraus bezahlt habe. Bisschen peinlich. Ich prüfe nochmal, ob ich wirklich noch nicht bezahlt habe. Dabei stelle ich wieder mal fest, dass die Umsatzsuche in meinem Onlinebanking nicht intuitiv ist. Nee. Nicht bezahlt. Merkwürdig. Ich kann nicht mal mehr die Stilldemenz vorschieben, denn ich habe vor 1,5 Monaten abgestillt. Seitdem habe ich auch wieder weiche und brüchige Fingernägel. Dafür hat der Haarausfall aufgehört. (Stattdessen zieht Baby A mir nun mit Vorliebe büschelweise Haare aus.)
Jedenfalls: Rechnung bezahlt.
Und wenn ich eh schon in meinen Unterlagen rumwühle, kann ich auch gleich noch meine naturstrom-Kundennummer raussuchen. Für eine weitere Kundenwerbung, die ich einem Freund versprochen habe.
Falls Sie noch nicht gewechselt haben und immer noch konventionellen Strom beziehen: Schauen Sie doch mal kurz auf Ihre letzte Abrechnung. Wieviel zahlen Sie pro kWh? Bei naturstrom bekommen Sie echten Ökostrom für 25,75 Cent pro kWh brutto. Plus 7,95 EUR Grundgebühr im Monat brutto. Wieviel würden Sie mehr zahlen? Nicht viel vermutlich. Vielleicht würden Sie sogar weniger zahlen. Schauen Sie doch bitte mal nach!
Was ich mit ‚echtem‘ Ökostrom meine, steht hier.
Ich gehe duschen und massiere den ‚kleinen verkürzten Kreislauf‘, wie es die Heilpraktikerin am Dienstag empfohlen hat. Was man so alles tut, wenn der Leidensdruck groß genug ist…
10:40 Ich sitze am Rechner und leere meine SD Karten. Sonst könnte ich nämlich keine weiteren Fotos mehr machen. Eigentlich will ich die Bilder direkt sortieren. Dabei denke ich an das UFO-Fotobuch. Daraus wird aber nichts, denn ich höre Baby A nebenan quäken. Es quäkt so vor sich hin und unterhält sich mit sich selbst, mit dem Schaf, dem es vermutlich wieder die Ohren abkaut (im wörtlichen Sinne!) und mit dem Frosch. ‚Aiaiaiaaaai!‘ höre ich. Und ‚Ääääääh!‘. Und ‚Brrrrrrrrr‘. Es kann nämlich seit zwei Tagen Motorengeräusche machen, indem die Lippen aufeinandervibrieren. Das findet es ganz toll.
11:00 Das Baby wird ungeduldig und ruft nach mir. Ich gehe mal hin. Beim Wickeln stelle ich fest, dass die Windel übergelaufen ist. Ich ziehe Baby A aus, was es überhaupt nicht lustig findet. Wenn es schonmal nackt ist, kann ich es auch gleich baden, denke ich.
12:00 Baden, abtrocknen, massieren, anziehen. Schon ist es Zeit für das Mittagessen. Es gibt Karotten, Kartoffeln, Rindfleisch.

Und enthäutete, geviertelte Tomaten. Weil Baby A doch gestern so gern eine Tomate haben wollte.


Die Tomaten kommen eigentlich ganz gut an. Aber Baby A hat das mit dem Kauen noch nicht so raus. Daher kommen die Stückchen nach einiger Zeit wieder heraus. Außerdem ist Baby A viel zu sehr damit beschäftigt den Besuch von Oma und Opa zu betrachten. Es ist eine Freundin von Oma und Baby A beginnt schon nach kurzer Zeit mit ihr zu flirten.
Ich esse zu Mittag mit meinen Eltern, als der Besuch wieder gegangen ist. Baby A spielt derweil mit einer Holzkugel, einem Rasselei und einem Becher, indem es immer wieder die Kugel und das Ei in den Becher steckt und wieder herausholt. ‚Reinstecken – rausholen‘ ist seine derzeitige Lieblingsbeschäftigung.
Ich spiele mit Baby A. Packe die neue Lieferung aus: Baby A bekommt seine ersten Krabbelschuhe.

Weil es sich jetzt überall hochzieht und wir fast ausschließlich Fliesenboden haben, auf dem Baby A mit Sockenfüßen keinen richtigen Halt hat. Ziehe Baby A die neuen Schühchen an. Größe 20. Passt genau.

Während ich versuche Fotos von Baby A’s Füßen zu machen…

… versucht Baby A mir die Kamera zu klauen.

Die Schuhe kommen übrigens von kleine-windelpupser bei dawanda. Und sie sind genauso schön, wie auf den Fotos! Weich, anschmiegsam. Wunderbar :-)
14:30 Ich lege Baby A ins Bett. Es ist zunächst ruhig. Erzählt dann, nörgelt, schreit. Ich trage es zur Musik herum. Es lehnt sich an.
14:40 Ich lege es nochmal ins Bett. Dasselbe Spiel: Jetzt schreit es wieder. Ich würde mich so gern hinlegen. *gäähn*
Ich hole es ins Wohnzimmer, wo es friedlich vor sich hinspielt. Es ist total müde, reibt sich immer wieder die Augen. Zwischendurch wechselt es die Farbe.
15:30 Ich wickele Baby A und starte einen letzten Nachmittagsschlaf-Versuch. Erfolglos. Es schreit sich in Rage.
16:00 Wir gehen spazieren. Es ist trübe und kalt. Leichter Schneefall. Baby A schläft nach 3 Minuten ein. Der Schneefall wird stärker. Es sieht idyllisch aus. Wenn jetzt Dezember wäre, würde ich es richtig schön finden. Es ist aber nicht Dezember. Der Wind friert mir die Wangen ein und die Schneeflocken werden immer größer und dichter. Sie treiben mir in die Augen. Schön ist anders.
16:35 Wir sind wieder zu Hause. Ich stelle den Kinderwagen mit dem schlafenden Kind in den Flur.
16:40 Baby A wird wach. Das passiert immer: Wenn der Wagen steht, wird Baby A wach. Ich bringe Baby A zu den Großeltern und verpasse dem zweiten Vogelhäuschen einen hellblauen Anstrich.
Ich spiele mit Baby A. Halte seine Hände, während es durch die Gegend läuft. Spaß für Baby A, Rückenschmerzen in Folge gebeugter Haltung für mich.
Baby A beobachtet, wie Opa im Garten den verstorbenen Pflaumenbaum zerkleinert. Es hat vom Laufstall im großelterlichen Wohnzimmer aus einen prima Ausblick auf das Schneetreiben im Garten und auf den werkelnden Opa. Es ruft oft durch die geschlossene Tür. ‚Äh! OOh! AAAH! ÄH!‘
Zwischendurch wickele ich Baby A und verpasse den Vogelhäuschen eine weitere Schicht Farbe. Irgendwann ist es endlich
18:30 und Thorsten Thorstensson kommt nach Hause. Baby A freut sich. Wird vom Papa bettfertig gemacht. Ich sichte die Babyklamotten, die Thorsten Thorstensson mitgebracht hat. Über die Hälfte kann bleiben. Und wieder habe ich das Gefühl, dass wir viel zu viel zu viele Klamotten für Baby A haben. Anschließend bereite ich das Fläschchen vor und putze Baby A die (sieben) Zähne.
19:00 Baby A geht ins Bett und mach noch bis
20:00 Theater. Dann ist es endlich still.
Ich freue mich auf das Abendessen und anschließend einen gemütlichen Abend mit Tee und West Wing.
20:45 Daraus wird leider nichts, denn Baby A schreit. Und schreit. Und schreit. Und schreit. Dentinox hat es schon bekommen. Wir geben ein Schmerzzäpfchen. Jeder Versuch, das Baby ins Bett zu legen scheitert. Etwa eine Stunde nach dem Zäpfchen schreit es nicht mehr vor Schmerzen, sondern einfach nur noch, weil es nicht schlafen will.
23:00 Thorsten Thorstensson geht ins Bett. Ich bleibe mit Baby A noch wach. Es steht im Laufstall und gackert vor sich hin.
Na gut, jetzt nörgelt es…
23:15 Baby A bekommt sein Nachtfläschchen und schläft(!!) dann tatsächlich ein.
22.11.2012 | 11:24 | alle tage | welt retten | 2 kommentare
Als Nachtrag zum gestrigen Post:
Die Tagesschau betrachtet die ganze Debatte noch ausführlicher, ist aber im Grunde ganz meiner Meinung. :-)
Die meisten können doch noch nicht mal sagen, wieviel sie derzeit pro kWh bezahlen. Und die meisten haben sich noch nie über einen Wechsel informiert. Aber die negative Grundstimmung wird durch solche bildzeitungshaften Überschriften natürlich verstärkt.
Die EEG Umlage berechnet sich aus der Differenz für den zugesagten Abnahmepreis der erneuerbaren Energie und dem tatsächlichen Preis, der an der Strombörse für diesen Strom erzielt wird. Wenn die EEG Umlage steigt, bedeutet das, dass diese Lücke immer größer wird. D.h. die erneuerbaren Energien werden immer günstiger. Und sind somit Opfer ihres eigenen Erfolgs. Wie paradox ist das denn?
Dass der Preis für die erneuerbaren Energien sinkt, kann ich auf meiner Stromrechnung für 2013 sehen, weil ich 100% Ökostrom beziehe. Schwarz auf weiß.
Den Stromanbieter könnt ihr wechseln, wenn ihr eine Strompreiserhöhung bekommt. Also jetzt. Und zwar alle. (Nur so, als Tipp.)
14.10.2011 | 07:35 | alle tage | kommentieren
Es gibt gute Neuigkeiten: Der Thomas ist jetzt auch Naturstrom-Kunde!

Yeah! *gg*
Und hier nochmal alle meine 5 Naturstrom Werbungen auf einen Blick:

Naturstrom-Kunde werden ist ganz einfach: Vertrag ausfüllen. Fertig. Um die Kündigung beim alten Anbieter kümmert sich Naturstrom.
Hier nochmal die Vorteile im Überblick:
Andere echte Ökostromanbieter: Greenpeace Energy, Elektrizitätswerke Schönau, Lichtblick. Mehr Informationen auch auf meiner Ökostrom Seite.
12.10.2011 | 20:06 | welt retten | kommentieren
Heute, 7 Monate nach Fukushima, beschreiben meine 12 von 12 wie ich mir einen echten Atomausstieg vorstelle.
1. Ausstieg so schnell wie möglich. Nicht erst 2022. 2022? Das sind 11 Jahre! Gestern habe ich noch mit jemandem gesprochen, der meinte: ‚Die Kraftwerke sind doch schon alle abgeschaltet. Wir haben doch einen Ausstieg.‘ Leider stimmt das nicht. Es sind noch 9 Reaktoren in Betrieb. Erst 2022 werden alle deutschen Kraftwerke (für die Stromproduktion) abgeschaltet sein.
Greenpeace sagt: 2015 ist möglich. Worauf warten?
2. Keine Urananreicherung in Deutschland. Das wäre nur konsequent.
3. Keine weiteren Prozessschritte der Brennelementeherstellung in Deutschland.
4. Atomstromimporte verbieten. So wie Österreich es vormacht.
5. Keine Forschungsgelder für Kernforschung. Man würde vermuten, dass das die einzig logische Konsequenz aus einem vollständigen Ausstiegsgedanken ist. Nicht für unsere Regierung: Die Forschungsgelder wurden angehoben.
6. Forschungsreaktoren stilllegen.
7. Keine milliardenschweren staatlichen Förderungen von Atomtechnologieexporten ins Ausland mittels Hermesbürgschaften.
8. Haftpflicht für Atomanlagen. Wer haftet für die Schäden, die ein Atomkraftwerk anrichten kann? Du!
Was Du selbst tun kann:
9. Den eigenen Atomausstieg vollziehen. Warum weiterhin teuren Atom- und Kohlestrom beziehen? Zu echtem Ökostrom wechseln und sogar Geld sparen. Z.B. hier: www.naturstrom.de
10. Weitersagen! Andere vom eigenen Atomausstieg überzeugen.
11. In erneuerbare Energien investieren. Natürlich kann nicht jeder zum Solaranlagenbesitzer werden. Aber es gibt Möglichkeiten, sich beispielsweise an Bürgerwindparks oder größeren Gemeinde-Solaranlagen zu beteiligen. So produziert der eigene Anteil an einer solchen Anlage sehr schnell mehr Energie, als man selbst verbraucht. Sei Teil der Lösung, nicht des Problems!
12. Strom sparen. Das geht uns alle an. Tausche Deine Glühbirnen durch Energiesparlampen aus. Zum Beispiel von hier: CO2 Kampagne. Benutze abschaltbare Steckdosenleisten, um die Stand-By-Verbräuche zu minimieren: TV, Receiver, Spielekonsolen, Musik-Anlagen, PC…
Achte beim Neukauf von Elektrogeräten auf die Energieeffizienz. Aktuelle Angebote zu den häufigsten Haushaltsgeräten mit Vergleich der Energieeffizienz findest Du hier: Eco Top Ten
Hier kann man noch beliebig weitermachen – und das werde ich sicher auch. :-)
Wichtig finde ich nur, dass man wenigstens mal anfängt. Also sich nicht in Kleinkram verzetteln (‚Soll ich nun den Apfel aus Chile kaufen, der um die halbe Welt geflogen wurde, oder entscheide ich mich für den heimischen Apfel, der 8 Monate energieintensiv gelagert wurde?‘), wenn man noch nicht mal den eigenen Stromverbrauch kennt. Oder den Preis, den man für den eigenen Strom zahlt. Oder die Zusammensetzung des Stroms, den man bezieht.
Less q.q – more pew pew!
P.S.: Dieser Blog Post ist unter der Creative Commons-Lizenz Attribution-NonCommercial 2.0 Generic lizenziert.
27.08.2011 | 20:13 | welt retten | 1 kommentar
Ich bin seit 2009 naturstrom Kundin. Als Ökostrom Missionarin habe ich schon viele Leute bekehrt. Zum Beispiel auch den @Niiils!

Wer will noch echten Ökostrom? Den gibts hier für 22,5 Cent/kWh, 7,95 EUR/Monat, keine Mindestvertragslaufzeit, keine Vorkasse, keine Bonuszahlungen. Klar, einfach, fair und grün. Mehr Infos zu echtem Ökostrom.
@Niiils: Ich habe hier auch schon zwei natur+kosmos Ausgaben liegen, die bringe ich nach meinem Urlaub mit! :-)
15.08.2011 | 08:00 | welt retten | kommentieren
Ein kleiner no-budget Film.
Die Machart: schön reduziert. In manchen Bildern nicht ganz eindeutig. Aber trotzdem, die Botschaft kommt an.
Weitere Informationen zum Wechsel zu einem echten Ökostromanbieter findest Du hier.